Kea, oder Tzia, ist eine der Kykladen-Inseln, die nur einen Katzensprung von Athen entfernt ist, auch wenn du dich nach deiner Ankunft weit weg von der Stadt fühlst. Athener bevorzugen diese bezaubernde Insel für einen Wochenendausflug und in der letzten Zeit haben auch Immobilienentwickler und aufsteigende Hotelketten reges Interesse gezeigt. Abgesehen davon, behält die Insel aber ihre natürliche Herzlichkeit und ist für die grüne Landschaft und die vielfältige Tierwelt bekannt. Es ist ganz einfach, eine Fähre nach Kea zu nehmen. Gehe zu Ferryscanner, vergleiche Fährgesellschaften und buche deine Fährtickets.
Kea unterscheidet sich auch von den anderen Inseln der Kykladen in der Architektur, die urwüchsiger ist und die Steingebäude passen sich perfekt an die felsige Landschaft an. Wie bei den meisten Inseln Griechenlands, findest du auf Kea sowohl antike archäologische Funde, Sehenswürdigkeiten aus dem Mittelalter und malerische Dörfer, als auch unberührte Strände und atemberaubende Sonnenuntergänge. Die antike Stätte Karthea befindet sich dort, die in der Antike einmal die wichtigste von vier Stadtstaaten auf Kea war.
Dafür dass die Insel so nah an Athen liegt, wundert es dich bestimmt wie einfach das Leben geblieben ist und damit ist es ein großartiges Ziel, um alles total herunterzufahren. Es ist auch perfekt für Naturliebhaber, da es über vierzig Kilometer Wanderwege durch Waldgebiete, Eichenwälder und Mandelhaine gibt. Taucher haben hier auch die Möglichkeit, versunkene Schiffswracks, die entlang der Küste liegen, zu erforschen.
Fähren nach Kea starten vom Hafen in Lavrio, bei Athen. Er liegt am südöstlichsten Ende der Halbinsel Attika. Wenn du deine Fähren bei Ferryscanner buchst, kannst du von Lavrio mit Hellenic Seaways fahren und du kommst eine Stunde später in Kea an, weil die Strecke nur 22 nautische Meilen beträgt.
Um vom Internationalen Flughafen Athen nach Lavrio zu kommen, kannst du entweder ein Taxi nehmen, und dann benötigst du für die Strecke 30 Minuten, oder du nimmst einen Mietwagen und fährst selbst. Stündlich fahren auch Busse nach Markopoulos, wo du dann nach Lavrio umsteigen musst.
Wenn du in der Innenstadt von Athen bist, braucht das Taxi, je nach Verkehr, ungefähr eine Stunde und 15 Minuten. Busse fahren im Halbstundentakt ab der Station Pedion Tou Areos, oder du nimmst die Stadtbahn Richtung Koropi und dann mit dem Bus weiter Richtung Hafen.
Kea kann auch von den anderen Inseln der Kykladen einfach erreicht werden. Du kannst bei Ferryscanner die Fährtickets nach Kea mit Blue Star Ferries von Andros (7 Stunden und 10 Minuten), Folegandros (5 Stunden und 40 Minuten), Ios (6 Stunden und 35 Minuten) und Kimolos (12,5 Stunden). Du kannst allerdings auch mit den Fähren von Hellenic Seaways von Kythnos in 1 Stunde und 20 Minuten nach Kea fahren. Oder du buchst deine Fähre nach Kea von Milos (13 Stunden und 40 Minuten), Naxos (7 Stunden und 15 Minuten), Paros (fast 6 Stunden), Syros (4 Stunden) und auch von Tinos in 3 Stunden und 20 Minuten, mit Seajets.
Kea hat einen Haupthafen, Korissia, an dem alle Besucher von Athen und den anderen Kykladen-Inseln abgefertigt werden. Der auch Livadi genannte malerische Hafen wurde auf den Ruinen einer alten Küstenstadt gebaut und liegt an einer gut geschützten Bucht namens St. Nikolaos.
Schon bei deiner Ankunft am Hafen bemerkst du den gleichnamigen Leuchtturm, der 1831 von einer französischen Firma erbaut wurde. Er ist einer der ältesten in Griechenland und ist heutzutage ein stolzes Wahrzeichen und ein Zeugnis dafür, dass Kea das Tor zu den Kykladen ist. Nutze Ferryscanner, um Preise, Routen, Fährgesellschaften zu vergleichen und buche deine Fährtickets nach Kea.
Es gibt einige Dörfer, die auf der Insel verstreut sind und jedes zeigt das authentische Erbe der Insel in perfekter Harmonie mit der natürlichen Umgebung. Fangen wir mit der Hauptstadt Ioulida an.
Die Hauptstadt von Kea, auch Chora genannt, liegt, wie man schon von weitem erkennt, auf den drei Bergen verstreut. Bis zum Hafen sind es nur 5 Kilometer, und es ist das Zentrum der Insel und ein herrlicher Platz, um den Tag dort zu verbringen. Die traditionellen weißen Häuser mit den roten Ziegeldächern und den gewölbten Vorbauten erforscht man am besten zu Fuß. Da die Straßen mit Kopfsteinpflaster recht schmal sind, sind Autos im Zentrum nicht sehr praktisch. Dahingegen wirst du gelegentlich die Esel, die von den Einheimischen benutzt werden, sehen.
Es ist interessant, dass das Kastro Gebiet auf alten Festungen gebaut wurde und dann von den Venezianern um das Jahr 1210 wiedererbaut wurde. Besuche die Kirche Agia Paraskevi, die in einer Höhle steht, und steige dann zum Kloster Panagia Kastriani hinauf, wo du einen herrlichen Ausblick hast. Schaue auch beim Archäologischen Museum vorbei, wo Funde aus der späten Steinzeit ausgestellt werden. Danach geht es auf einer alten Straße den Hügel hoch zu dem Steinernen Löwen von Ioulis – eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten auf der Insel.
Nun geht es zurück zum Hauptplatz, um das beeindruckende, im neoklassizistischen Stil erbaute Rathaus zu besuchen. An der Fassade sind Statuen aus Ton von Hermes und Apollo, und du kannst das Ganze mit einem Frappé verbinden.
Die Hafenstadt ist nicht nur der Ankunftspunkt der Fähren, sondern hat eine lange Geschichte, und ist berühmt für den Fundort der antiken Kouros Statue. Zwischen der bezaubernden Architektur der farbenfrohen Häuschen, die in einem Amphietheaterstil gebaut ist, findest du die Reste antiker Gebäude und einen Friedhof.
Bleibe nicht nur bei den Läden, Restaurants und Bars im Hafengebiet, sondern nimm dir die Zeit, durch das Dorf zu schlendern und die vielen bezaubernden Winkel, sowie die gut erhaltenen Kirchen, wie z. B. Agios Savvas, zu entdecken. Der Turm einer alten Emailfabrik hat eine kulturelle Bedeutung und kann auch vom Hafen aus gesehen werden. Es gibt auch einen Sandstrand in der Nähe der Kirche Agios Giorgos.
Otzias ist ein kleines Dorf, das sich in den letzten Jahren durch den Tourismus sehr stark entwickelt hat. Es liegt an einer netten sandigen Bucht, perfekt für Familien. Es sind nur 10 km nach Ioulida, es gibt nur etwa 80 feste Einwohner und es ist ein friedlicher Ort, um zu entspannen und um auch den frischesten Fisch auf der Insel zu genießen. Eine Reihe von Wanderwegen ermöglichen es dir, die Gegend zu Fuß zu erkunden und dabei stößt du auch auf Reste des antiken Hafens, die immer noch sichtbar sind.
Einen Besuch des wunderschönen Klosters Panagia Kastriani mit einer interessanten Geschichte, solltest du nicht versäumen. Gemäß der Tradition wurden im Jahr 1710 einige Hirten durch ein Licht vom Himmel zu einem Ort geführt, an dem sie eine versteckte Marienfigur ausgruben. Daraufhin wurde eine kleine Kapelle gebaut, die heutzutage innerhalb der Mauern des Klosters liegt.
Nur 2 km entlang der Küstenstraße von Korissia kommst du nach Vourkari, einem kleinen Fischerdörfchen, das sich in letzter Zeit zu einem besseren Ort entwickelt hat. Er ist auch ein beliebter Anlegeplatz für Segelboote und bietet ein breites Angebot an einladenden Tavernen, die frischen Fisch und Meeresfrüchte servieren.
Dort gibt es auch nette Cafés und attraktive Kunstgalerien für dich zur Unterhaltung. Du erlangst auch einen Einblick in die Vergangenheit, angefangen bei der Kirche Agia Eirini auf der Halbinsel mit dem gleichen Namen.
Die 1960 ausgeführte Ausgrabungen enthüllten eine prähistorische Siedlung und eine Tempelstätte des Dionysos (2000 vor Chr.), sowie die Ruine eines luxuriösen Gebäudes aus dem 16.-15. Jahrhundert vor Christus. Zusätzlich kannst du die Kohleverladungsanlage für Schiffe im alten Industriehafen von Kokka besichtigen. In der Nähe, an der Meerenge von Lambros Katsonis, fanden entscheidende Seeschlachten im Russisch-Türkischen Krieg statt und deswegen trägt sie den Namen dieses griechischen Nationalhelden.
Das einst unbedeutende Küstendörfchen Koundouros ist jetzt eine Touristenhochburg vom Feinsten auf der Insel mit einer passenden spektakulären blauen Bucht. Alles ist von viel Grün umgeben und das Dorf hat alles, was du dir wünschen kannst, von Wassersport bis Minigolf-Anlagen und Tennisplätzen.
Kambi, im südlichen Teil von Kondouros, bietet Schutz vor dem Wind und es gibt ein breites Angebot an Bars, Restaurants und Schwimmbädern in den Hotels, die sich entlang der Küste befinden. Du kannst auch zu den wiederaufgebauten steinernen Windmühlen gehen, die dem weltoffenen Resort einen traditionellen Hauch geben.
Pisses ist wirklich ein hübscher Spot, der in einem fruchtbaren Tal, 11 km von Ioulida entfernt, liegt. Es ist ein fantastischer, sauberer Strand an einer langen, sandigen Küste. Auf dem Weg dorthin hast du die Gelegenheit, die bezaubernde Landschaft der Insel mit den Zypressen, Obstgärten und urigen Bauernhöfen zu bewundern.
Tauche in die kristallklaren Tiefen des Meeres ein und danach steht dir ein Besuch der exzellenten lokalen Küche in einer der Tavernen an der Küste bevor. Pisses ist auch der Name einer antiken Siedlung, von der man immer noch einige Reste sieht. Es schließt auch die Marmorstruktur der Kirche Agia Sotiria ein, die auf einer ehemaligen Tempelstätte zu Ehren des Apollos gebaut wurde.
Pera Meria ist die Region im Osten von Ioulida und es gibt dort einige Strände. Es ist kein richtiges Dorf, sondern es sind eher weit verstreute Häuser auf den Bergen. Aber es lohnt sich auf alle Fälle, da hindurchzufahren, um die Eichen- und Esskastanienwälder mitzuerleben.
Jedes Dörfchen hat seinen eigenen Charme, mit vielen Aussichtspunkten über das Meer und zu den fernen Inseln. Du kommst auch immer an kleinen Kirchen, wie Agios Symeon, vorbei, wo du anhalten kannst und den Panoramablick über die Ägäis vom Berg aus genießt.
Kato Meria befindet sich in der südlichen Hälfte der Insel. Hier sind es auch keine richtigen Dörfer, sondern kleine traditionelle Bauerngehöfte, die sich der Landwirtschaft und Viehzucht widmen und einen kleinen Einblick in die Kultur der Insel bieten.
Kea bietet seinen Besuchern ein breites Angebot an idyllischen Stränden, einige sind groß mit allen Annehmlichkeiten, die man sich vorstellen kann, und andere kleiner und abgelegen. Wenn auch die Athener eher am Wochenende auf einer kurzen Stippvisite hier zum Schwimmen und Sonnenbaden herkommen, sind die Strände während dem Rest der Woche halbleer und bieten Frieden und Ruhe in einer herrlichen Umgebung.
Koundouros Beach liegt 18 km von Ioulida entfernt und ist ein beliebtes Ziel für Jachten und Sonnenhungrige. Die große Bucht ist von restaurierten steinernen Mühlen übersät und es gibt einige Tavernen, genauso wie Unterkünfte für Besucher. Der Strand selbst hat kristallklares Wasser und ist ein ruhiger und friedlicher Rückzugsort.
Von der Hauptstadt bis zum Strand von Otzias sind es nur 11 km und durch seine Länge, ist er bei Wind- und Kitesurfern beliebt. Es ist wahrscheinlich der einzige Strand der Insel, an dem du den Meltemi-Wind spürst, der im Sommer auf den Kykladen vorherrscht, und somit ist es ein wunderbarer Platz für Wassersport.
Vom Strand aus siehst du die Ruinen der alten Hafenanlage und auch die Reste von alten Minen. Auch kommst du einfach zum Kloster Panagia Kastriani. Tavernen und Cafés gibt es reichlich und sie bieten leckere lokale Küche und spektakuläre Sonnenuntergänge.
Der Strand von Korissia ist eine sandige Bucht, ungefähr 5 km von der Hauptstadt entfernt, und bietet Entspannung pur inmitten einer schönen Kulisse.
Außer dem Mix von Sand & Kieseln, kannst du auch die abgerundeten Felsen ausnutzen, die bis zum Wasser hinuntergehen, und dabei die wundervollen Aussichten auf das Meer in dich aufnehmen. Dieser bezaubernde Strand erfüllt dich mit absoluter Zufriedenheit.
Ein anderer reizvoller Strand ist die geschützt liegende Bucht von Kambi, eingefasst von majestätischen Bergen. Es ist ein friedlicher Hafen für alle, die einen passenden Rückzugsort suchen. Es sind ungefähr 18 km nach Ioulida, und der Strand bietet im hinteren Teil einige in den Felsen gehauene Stufen, die zu grünen Bäumen führen, die für Schatten am Wasser sorgen.
Kambi ist zwar ein Strand, der nicht viel besucht wird, aber hier findest du endlose Ruhe.
Obwohl es ein großer Sandstrand ist, wirst du nicht viele Besucher in Orkos vorfinden, der im Nordosten der Insel liegt. Es gibt ein paar Sommerhäuser hier, aber das war es auch schon. Da solltest du alles Wichtige dabeihaben.
Dieser malerische Platz ist wirklich einen Besuch wert: Das Wasser ist herrlich sauber und sehr gut zum Schwimmen und Schnorcheln geeignet.
Die öffentlichen Verkehrsmittel auf Kea sind gut organisiert. Die Busse fahren regelmäßig von der zentralen Busstation in Ioulida zu den wichtigsten Touristenorten. Außerdem kannst du dir auch ein Taxi nehmen, um zu deinem Wunschziel zu fahren.
Eine andere Option, die sich gut anhört, ist, ein Auto oder ein Motorrad zu mieten und eine eigene Reiseroute zusammenzustellen, um auch noch den letzten Winkel der Insel zu entdecken. Bei Ferryscanner kannst du einfach Preise oder Fährgesellschaften vergleichen und deine Tickets für die Fähre nach Kea buchen.